Das SKL-Prinzip©

Situation - Komplikation - Lösung

So manche Vorträge, Präsentationen und Gespräche scheitern nicht an mangelndem Wissen, sondern an mangelnder Klarheit und Struktur – daran, dass jemand mit dem beginnt, was er erreichen will, und dabei überspringt, was sein Gegenüber überhaupt erst braucht, um ihm folgen zu können. Das SKL-Prinzip© ist das Denkraster, mit dem wir seit Jahren arbeiten, und es kehrt genau diese Reihenfolge um.

Die Reihenfolge: Situation – Komplikation – Lösung. Oder anders formuliert: Verstehen · Differenzieren · Entscheiden

Die drei Schritte

1. Situation – Orientierung

Am Anfang steht die Frage: Was ist tatsächlich der Ausgangspunkt? Welche Fakten liegen vor, welche Rahmenbedingungen gelten, welches Ziel steht im Raum?  -  Orientierung ist die Grundlage von Vertrauen.

2. Komplikation – Empathie

Der zweite Schritt fragt: Wo liegt die eigentliche Schwierigkeit? Welche Interessen, Spannungen oder offenen Fragen machen eine Klärung notwendig?  - Wer die Komplikation versteht, nimmt die Realität der Beteiligten ernst.

3. Lösung – Verlässlichkeit

Erst danach entsteht eine Lösung. Sie ergibt sich aus der Situation und aus dem Verständnis der Komplikation. So entstehen Entscheidungen, die nachvollziehbar sind und nicht übergestülpt wirken.


Warum das SKL-Prinzip© wirkt

Viele Gespräche scheitern daran, dass häufig sofort über Lösungen gesprochen wird. Das SKL-Prinzip© verlangsamt diesen Prozess bewusst. Es sorgt dafür, dass zunächst verstanden wird, worum es wirklich geht. So entsteht eine Form von Klarheit, die Gespräche ruhiger, strukturierter und überzeugender macht.

Anwendung in der Praxis

Das SKL-Prinzip© wird eingesetzt, um
• komplexe Situationen zu analysieren
• Gespräche klar aufzubauen
• Diskussionen zu strukturieren
• Argumente nachvollziehbar zu entwickeln
• Entscheidungen verständlich zu begründen

Wie diese Arbeitsweise in konkreter Zusammenarbeit wirksam wird → Zusammenarbeit